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Rezension: Aura – Der Verrat (Aura-Reihe, Band 2) von Clara Bendict

September 25, 2018
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Clara Bendict | Aura – Der Verrat | Der 2. Band der Aura Reihe | Jugendbücher | 19.06.2018 | 368 Seiten | Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag | Preis für TB / E-Book: 18,- / 13,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Hannah muss untertauchen. Ausgerechnet an der Akademie, die von ihrem Widersacher selbst ins Leben gerufen wurde. Dort darf sie um keinen Preis auffallen, und das ist umso schwieriger, weil sie um ein Vielfaches mächtiger ist als ihre Mitschüler! Wird es ihr gelingen, sich selbst und ihre Gabe unter Kontrolle zu halten? Plötzlich ist da auch noch Raphael, der ihre Konzentration enorm stört und ihr Gefühlsleben in heftiges Chaos stürzt. Was verbirgt sich hinter seiner undurchschaubaren Fassade? [Quelle]


Nachdem mich der erste Band mich leider nicht komplett überzeugen konnte, wollte ich dennoch wissen wie sich Hannah weiterentwickelt. Da sie mir im gerade zum Schluss zur sehr ins Negative ging. Aber auch die Handlung brauchte lange um in Fahrt zu kommen. Der Schreibstil der Autorin war auch hier wieder sehr angenehm locker und flüssig doch brauchte ich hier einiges an Zeit es zu beenden. Auch hier ist die Geschichte wieder aus Hannas Perspektive beschrieben wurden das gefiel mir ganz gut, da man mit ihr hinter die Geheimnisse der Akademie und Former kommt.

Die Handlung knüpft am dramatischen Ende vom Vorgänger an, das einen ziemlich verwirrt zurück gelassen hatte. In diesem Teil geht es vorwiegend um die geheimnisvolle und ominöse Akademie in der sich Hanna, als Gwendolyn, behaupten muss. Das dies alles andere als einfach sein wird, wird wohl jedem klar sein oder? Wie sie sich im Endeffekt schlägt, welche Gefahren auch dort lauern und warum ihre Gefühle immer stärker werden erfährt ihr selbst im Buch. Als erstes muss ich sagen das mir der zweite Teil von der Spannung her besser gefallen hat als der erste. Hier passiert einfach wesentlich mehr und unterhält einen weitaus mehr. Hier dreht es sich auch mehr um die Gefühle und sozialen Bindungen, was ich keines Falls schlecht finde. Aber, ja muss auch hier wieder ein kleines aber geben, es fehlte mir auch hier wieder etwas mehr an Tiefe. Besonders fällt dieses bei den Liebesgeschichten auf die immer viel zu schnell von statten gingen. Auch die Akademie selbst gefiel mir eher weniger, für mich war das eher wie ein Gefängnis als alles andere. Dies ist aber nur meine persönliche Meinung, es kann ja sein das andere es anders empfinden. Durch diese Kleinigkeiten kam ich nie richtig in die Geschichte rein, was ich sehr schade finde da sie einiges an Potenzial vorzuweisen hatte.

Kommen wir zu den Charakteren und ihr ahnt es bestimmt, auch hier hatte ich so einige Probleme wieder mit Hanna. Irgendwie werde ich einfach nicht mit ihr warm. Da ich im ersten Teil ihre Handlungen schon zeitweise nicht ganz nachvollziehen konnte, wurde es hier auch nicht besser. Da hätte ich mir doch eine etwas stärke Entwicklung ihrerseits gewünscht und nicht eine Art Stillstand. Was mich zusätzlich sehr störte war das sie nicht merkt das sie eigentlich nur ein Spielball für diejenigen ist die es gerade brauchen. So bekommt die Geschichte ein leicht faden Beigeschmack. Aber ich muss sagen in diesem Teil gefielen mit die Nebendarsteller wesentlich besser, diese sind vielseitiger gestalten die der Geschichte das gewisse etwas gaben. Und hier sei gesagt das die ein oder andere Überraschung gibt. Alle waren sehr interessant gestaltet und das macht Spaß mitzuverfolgen. Ich bin jemand der gerne einer Reihe noch eine Chance gibt obwohl mir mich der erste Teil nicht komplett überzeugen konnte. Bei vielen hat dies auch geklappt, doch hier muss ich nach diesem Teil aufhören.

Leider konnte mich “Aura – Der Verrat” nicht ganz überzeugen, auch wenn er spannender als sein Vorgänger war. Mir fehlte auch hier wieder das gewisse etwas und die nötige Tiefe. Auch konnte ich keine große Entwicklung der Protagonistin Hanna entdecken und hatte er das Gefühl das sie nur ein Spielball war. Sie bleibt auch hier, leider wieder, sehr oberflächlich. Ansonsten waren die Nebencharaktere die Stützpfeiler der Geschichte. Leider wurde das Potenzial der Geschichte nicht komplett ausgeschöpft, was ich sehr schade finde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang / Picsart
Cover: Thienemann-Essliner Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

 

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