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Rezension: Das verlorene Königreich (Die Magie der Königreiche 1) von Valeria Bell

September 24, 2018
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Valeria Bell | Das verlorene Königreich | Die Magie der Königreiche Teil 1 | Jugendbücher | Fantasy | 07.12.2017 | 257 Seiten | Verlag: Carlsen Verlag | Preis für  E-Book: 3,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

**Wenn du vergisst, dass du einst eine Königin warst…**
Skyler ist als frühe Vollwaise die jüngste Herrscherin des mächtigen Königreichs Andonia. Doch von ihrem Land ist nur noch ein Schatten übrig. Dunkle Dämonen haben das Gebiet übernommen und die junge Königin selbst soll in naher Zukunft genau den Magier heiraten, der das Unheil über ihr Land gebracht hat. Um ihr Volk vor der grausamen Zukunft zu bewahren, flieht Skyler über die Dächer ihres Schlosses in die Freiheit, nur um durch einen unbedachten Schritt in die Tiefe zu stürzen. Als sie wieder zu sich kommt, ist ihr Gedächtnis ausgelöscht, aber ihr Schicksal lässt nicht lange auf sich warten. Bald darauf wird auch ihre Ziehschwester von den Dämonen eingeholt und Skylers Instinkt befiehlt ihr zu handeln. Doch dabei kann ihr nur einer helfen: der geheimnisvolle und viel zu attraktive Waldläufer William…[Quelle]


Beim stöbern auf der Verlagsseite ist mir dieses Schmuckstück aufgefallen. Das Cover wurde in meinen Augen  schön gestaltet. Es strahlt etwas geheimnisvollen und verletztliches aus. Auch der Klappentext klang sehr  vielversprechen, daher kam es auf meine „Want to read“ Liste. Die Geschichte wird aus der Ich-Persoektive von Skyler erzählt.

Darum geht es in der Geschichte, nach einem Unfall wächst Skyler bei einer Bauernfamilie auf. An ihre  Vergangenheit erinnert sich sich nur Bruchstückhaft. Diese Fragmente zeigen sich anhand von Träumen, die sie  aber nicht zu deuten weiß. Als dann eines Nachts ihre Ziehschwester Leandra entführt wird, vermutet sie einen  Zusammenhang zu ihrer Vergangenheit und macht sich auf den Weg um sie zu finden. Auf ihrer Suche begegnet sie den gut aussehenden William. Der ihr mitteilt das sie eine Prinzessin sei und zwar von Andonia und nur sie das Land retten kann. Zusammen mit William macht sie sich auf den Weg ihre Schwester zu finden und muss sich dabei einigen Herausforderungen stellen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leider nicht so leicht als gedacht. Schon zu Beginn hatte ich einige Probleme dem Geschehen zu folgen. Der Schreibstil der Autorin ist gerade am Anfang etwas holprig was mir einige Probleme bereitete. Dazu plätscherte die Geschichte leider etwas dahin. Desweiteren gefiel mit die Hauptprotagonistin nicht. Als junge Herrscherin soll sie irgendwann ihr Reich retten,  führen und beschützen. Leider ist sie dreiviertel des Buches ein sehr junges Mädchen von 19 Jahren, das kaum Selbstbewusstsein hat und nichts hinterfragt. Sie sagt zu allem ja und amen und das ohne vorher darüber nachzudenken. Dies ändert sich erst zum Ende des Buches hin, als sie weiß was sie will. Sie möchte ihr Reich und Ziehschwester retten. Auch die Beziehung zu dem “Waldläufer” William ist kompliziert und verwirrend. Genauso wie das Ende.

Zwischendurch kam ein wenig Spannung auf, was die Geschichte etwas auflockerte aber dieses Hoch hielt nicht  lange und schon kam es wieder zu verwirrenden Ungereimtheiten. An einigen Stellen zog sich die Handlung einfach  in die länge und nahmen mir das Lesevergnügen.

Mit „Das verlorene Königreich“ konnte mich die Autorin leider nicht so ganz überzeugen. Die  Grundidee und Setting fand ich recht gut. Meiner Meinung nach haperte es aber in der  Ausführung. Was wirklich Schade ist. Aber an einigen Stellen fand ich die Handlung sehr  verwirrend und zwischendrin einfach spannungslos. Auch der Wechsel zwischen alter und  moderner Sprache konnte mich nicht überzeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang / Picsart
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

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