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Rezension: Goddess 1: Ein Diadem aus Reue und Glut von Andreas Dutter

September 21, 2018
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Andreas Dutter | Goddess 1: Ein Diadem aus Reue und Glut | Fantasy | 02.08.2018 | 384 Seiten | Verlag:  Impress | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 3,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Das Geheimnis der ozeanischen Götter 
**Gewinne die Hand des Prinzen oder du zerfällst zu Staub…** 
Laneas Leben verläuft nicht sonderlich erfolgreich, abgesehen davon, dass sie die beste Bogenschützin ihres Vereins ist. Ansonsten nerven ihre Adoptiveltern und sie fühlt sich nirgendwo zugehörig. Doch das ändert sich schlagartig, als eines Tages ein gut aussehender Typ namens Cliff vor der Tür steht und ihr offenbart, dass sie die Tochter der ozeanischen Vulkangöttin ist. Er als ihr Ausbilder soll sie auf die Brautschau für Hiro vorbereiten, den Sohn des Schöpfergottes. Dafür muss Lanea ein magisches Diadem finden, bevor die anderen Göttertöchter ihr zuvorkommen. Lanea lehnt dankend ab, doch da kommt der Haken: Wer das Diadem nicht findet, wird zu Staub zerfallen. Eine tödliche Reise um die ganze Welt beginnt… [Quelle]


Ich war überglücklich als ich hörte das Andreas Dutter ein neues Buch raus bringt. Wer mich kennt weiß das ich ein großes Fangirl von dem Autor bin. Ich weiß einfach egal zu welchem Buch ich von ihm greifen werde das ich nicht enttäuscht werde. Auch in diesem Fall war das wieder so. Ehrlich gesagt hat mich das Buch wieder, von der ersten bis zur letzten Seite, in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil war auch in dieser neuen Reihe wieder wie gewohnt locker und flüssig und es gibt auch hier wieder viele kleine und lustige Anekdoten die einen zum Schmunzeln bringen.

Zur Geschichte, Lanea hatte bis jetzt kein leichtes Leben. In der Schule wird sie durch ihre unkontrollierten Wutausbrüche gemieden und auch mit ihren Adoptiveltern gibt es ständig Streit. Der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist das Bogenschießen und ihre beste Freundin Molly, die ihr immer Treu zur Seite steht. Doch dann taucht der geheimnisvolle Cliff auf und teilt ihr mit das sie die Tochter einer ozeanischen Göttin. Dazu kommt noch das sie ein magisches Diadem finden muss wenn sie nicht zu Staub verfallen will. Obwohl sie diese Geschichte kaum glauben kann macht sie sich auf die Suche. Schließlich möchte sie ja weiter leben und nach und nach erkennt sie das etwas wahres dran sein muss woher kommen sonst ihre Feuerkräfte auf einmal her? Wird sie trotz fehlendem Training es schaffen zu überleben?

Gleich zu Angang gibt es einen sehr düsteren und geheimnisvollen Prolog der gewisse Erwartungen an die Geschichte schafft. Ich wurde da schon ziemlich neugierig, da man keine Ahnung hatte wer die Person ist. So was finde ich immer wieder gut. Danach geht es sofort los und man lernt die Protagonistin Lanea kennen. Zu Anfang ist ihr Verhalten schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit lernt man sie besser kennen und merkt was dahinter steckt. Ich mochte sie echt gerne trotz ihrer ruppigen und wütenden Art und Weise. Besonders ihre Fähigkeiten haben mich sehr fasziniert. Ich fand es toll das Lanea Probleme hatte mit ihnen umzugehen und dieses erst lernen muss als alles sofort perfekt zu können. Ich mag das Element Feuer generell gerne und ein wenig muss ich da immer ein wenig von Sailor Mars denken, besonders da diese ja auch gerne streitlustig und ruppig ist. Und dann gibt es da noch Cliff, tja was soll ich sagen? Ich bin ein Fan von ihm. Er ist einfach mal etwas anderes.  Er ist ziemlich geheimnisvoll und nach und nach erfährt man mehr und dann gibt es natürlich den großen Knall wo alles auffliegt wer er wirklich ist. Aber auch das hat ihm nicht geschadet, ich bin natürlich sehr gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht und was da noch alles kommen wird. Auf jeden Fall bin ich #TeamCliff

Was ich sehr spannend fand das der Autor hier mal eine ganze andere Mythologie verwendet hat und zwar die ozeanische. ES gibt ja viele Mythologien und meist werden immer die selben genommen, was ich an sich gar nicht schlimm finde, aber mal etwas über eine ganz andere zu erfahren und wie diese in eine Geschichte integriert wird fand ich sensationell gemacht. Gerne hätte ich in dieser Richtung viel mehr Geschichten, den diese ist Neu und nicht so ausgeschlachtet wie andere.
Die Geschichte geht ziemlich zügig voran, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Zwischensequenzen mit dem Sohn einer Gottheit, der mit Verantwortlich ist auf der Suche nachdem Diadem, waren ganz schön aufgebaut. Dennoch weiß ich immer noch nicht was ich von ihm halten soll. Aber das zeigt sich bestimmt noch im nächsten Teil.

Und dann kam das Ende! Ich könnte immer noch vor Frust los schreien. Was ich natürlich in dem Moment gemacht hatte. Was mir ein sehr seltsamen Blick von meinem Mann einbrachte. Warum war das Ende so fies fragt ihr euch sicherlich oder? Dieser Wettkampf um das Diadem ist sowas von spannend bis zum Schluss, wer greift es sich, wer wird überleben? Und genau in dieser Szene endet es. Man schwebt quasi als Leser gerade in der Luft und möchte wissen ob es Lanea schafft. Argh, richtig mies also. Aber gott sei Dank muss man nicht solange warten den Anfang Oktober erscheint endlich der zweite Teil.


“Goddess 1: Ein Diadem aus Reue und Glut” ist ein toller Auftakt der die ozeanische Mythologie in eine spannende und rasante Geschichte verpackt hat. Bis zur letzten Seite fiebert man mit der Protagonistin Lanea mit, die als normal Sterbliche aufgewachsen ist und keine Kampferfahrung oder ähnliches hat. Diese Geschichte hat mich begeistert, emotional mitgenommen und zum Schmunzeln gebracht. Nun warte ich sehnsüchtig auf Band 2, denn nach diesem Cliffhanger brauche ich ihn sofort! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang / Picsart
Cover: Impress
Hummel Wertung mit Picsart

 

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