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Rezension: Die Anatomie der Nacht von Jenn Bennett

März 30, 2018
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Jenn Bennett | Die Anatomie der Nacht | Jugendbuch | 24.04.20175 | 352 Seiten | Verlag: Königskinder | Preis für HC / E-Book: 17,99 / 12,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

***San Francisco bei Tag und bei Nacht***

Vielleicht lernt man solche Jungen ja nur zu später Stunde kennen. Im Nachtbus, wenn man die letzte Bahn verpasst hat und nur hoffen kann, dass Mom auch noch nicht zu Hause ist. Wenn ganz andere Leute unterwegs sind als sonst. Zum Beispiel dieser Typ mit den schwarzen Klamotten, der aussieht, als wolle er den nächsten Schnapsladen ausrauben. Doch Bex stellt fest: Jack ist kein Kioskräuber. Er ist der Graffitikünstler, der seit Wochen San Franciscos Bauwerke mit riesigen goldenen Buchstaben verziert. Aber das hält nicht jeder für Kunst; genauso wie nicht jeder Bex‘ anatomische Studien schön findet. Bei Tag und bei Nacht, auf den Dächern der Stadt und in den Tunneln der U-Bahn wächst ihr Vertrauen zueinander. Und zwischen ihnen erblüht die Liebe. [Quelle]


Passend zur #Carlsenchallenge2018 habe ich mir dieses Buch von meiner Freundin geliehen. Vom Klappentext und der Grundidee klingt es mega klasse deswegen war ich sehr gespannt wie es wohl ist. Zwei Menschen treffen aufeinander die ungewöhnliche Kunst lieben und dadurch eher für sich sind. Auch das Setting dazu passt perfekt, den es spielt in der schönen und wundervollen Stadt San Francisco.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Brex erzählt. Dadurch kann man sie doch recht schnell einschätzen. Man lernt schnell ihre Vorlieben, Sorgen oder Zukunftspläne kennen. Gerade am Anfang tat ich mich sehr schwer, was vor allem an dem aufeinander treffen mit Jack lag. Sie sind beide gleich hin und weg voneinander, was ich auch in vielen anderen Geschichten nicht so gerne mag. Auch das man immer weiß wie toll, Gut aussehend oder seine Haare trägt nervte mich irgendwann nur noch. Natürlich gibt es da noch viele andere Äußerlichkeiten die mehrfach erwähnt wurden. Es kann ja sein das viele Leser so etwas toll finden, aber mich nervte es. Was mir auch leid tun aber ändern kann ich es dennoch nicht. Auch gab es viele “lustige” Sprüche die teilweise einfach zuviel waren, ich empfand dadurch das die Geschichte ziemlich überlagert. Sehr schade!

Aber wenn man über dieses etwas nervige hinweg seht und weiter liest, kommt es irgendwann zu einem entscheidenden Einschnitt. Und genau ab da war die Geschichte interessant und nicht mehr so überlagert. Ich empfand es teilweise als wirklich tiefsinnig, denn gerade Brex und Jack müssen sich in ihrem Leben, über die Möglichkeiten und Lösungen, klar werden und auseinandersetzen. Da die schnulzige Liebesgeschichte ziemlich stark im Vordergrund steht, hätte man ihr viel mehr Potenzial gehabt für die Probleme. Aber so passte das Ende auch zur Geschichte selbst. Es war ein schöner Schluss und gibt auch einen kleinen Einblick in die Zukunft der beiden.

“Die Anatomie der Nacht” hat eine tolle Grundidee dennoch konnte mich das Buch nicht hundertprozentig überzeugen. Das lag zum einen an den viel zu vielen hoch gelobten Äußerlichkeiten zum anderen an der Liebesgeschichte selber. Diese war mir zu sehr in den Vordergrund gerückt wurden. Daher ist es leider nur ein Buch für zwischendurch!

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Königskinder Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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