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Auf ein Schwätzchen mit Kat Rupin – Eonvár – Zwischen den Welten

November 7, 2017
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Eonvár – Zwischen den Welten | Kat Rupin| Zeilengold Verlag  |Preis für TB / E-Book: 14,90 / 4,99 | Ansehen bei Amazon | Dystopie

Zum Inhalt

Zur Geschichte selbst Elisa Schwarzberg scheint auf den ersten Blick ganz normal zu sein, sie besucht die Uni und arbeitet nebenbei in einem Call Center. Nichts Besonderes will man meinen, aber diese starke und selbstbewusste Protagonistin sitzt seiten einem Unfall in ihrer Kindheit in einem Rollstuhl und meistert ganz alleine ihr Leben. Eines Tages trifft sie ihren alten Kinderfreund Gabriel wieder, der damals einfach spurlos verschwunden ist. Er gibt sich sehr geheimnisvoll was Elisa sehr neugierig macht. Sie folgt ihm einfach nach Eonvár, die durch ein Portal, mit unserer Erde verbunden ist. In dieser Zwillingswelt ist aber alles anders, dort Elisas Lähmung weg und sie trägt einen funken Magie in sich. Aber niemand kann in zwei Welten leben, deswegen muss sie sich entscheiden entweder bleibt sie in Eonvár bei Gabriel oder geht zurück auf die Erde und lebt weiter im Rollstuhl. Wie wird sie sich entscheiden?


Hallo Kat ! Danke, dass du dir Zeit für dieses Interview mit mir nimmst. Magst du dich einmal kurz Vorstellen?

Liebe Sunniy,
ich bin schon gespannt, was du so mit mir vorhast!
Ich bin also Kat, seit heute (31.10.) Debütautorin im Zeilengold Verlag, im realen Leben zweifache Katzenmutti und Chaotin. Um meinen Bürojob auszugleichen, beschäftige ich mich in meiner Freizeit mit Büchern – nicht nur mit meinen eigenen, denn ich lektoriere und korrigiere freiberuflich. Das in aller Kürze zu mir! 

Wie bist du zum Schreiben gekommen und wieviel schreibst du so am Tag?

Wie die Mutter zum Kind, schätze ich.  Irgendwie gehörte das Schreiben schon immer zu mir. Früher hatten wir in unserer Familie nur einen Computer, der stand im Arbeitskeller meines Vaters, und ich erinnere mich daran, dass ich jeden Tag ein paar Stunden „PC-Zeit“ für mich erkämpft habe, um erste Geschichten aufzuschreiben. Das ist heute nicht anders, nur dass ich jetzt meinen eigenen Laptop habe …
Wie viel ich schreibe, kommt ganz auf meine Laune und vor allem meine Zeit an. In den letzten Monaten hatte ich kaum Gelegenheit, viel zu schreiben, da freue ich mich schon, wenn ich mal am Tag 500 Wörter geschafft habe. Jetzt, wo der November angefangen hat, ist mein Ziel natürlich, den NaNo mitzumachen und jeden Tag um die 1700 Wörter zu schreiben!

Da drücke ich dir fest die Daumen das es klappt, veröffentlichst du demnächst wieder ein Buch?Wenn ja,darfst du schon etwas darüber sagen?

Tatsächlich bin ich im November (am 06.11. erscheint es) bei einer ganz tollen Anthologie dabei. Der Zeilengold Verlag, bei dem ja auch mein Debüt erschienen ist, veröffentlicht eine märchenhafte Sammlung von Weihnachts- und Wintergeschichten und ich durfte eine Kurzgeschichte beisteuern. Was mich besonders freut: Die Erlöse werden an verschiedene Organisationen gespendet!
Ansonsten wird es zur nächsten Veröffentlichung vielleicht noch etwas dauern, aber ich habe ganz viel in der Hinterhand – mir fehlt nur die Zeit. Aber natürlich möchte ich mit meinem Debüt nicht aufhören! Ihr werdet gewiss wieder von mir hören 

Das klingt wirklich super und ich freue mich wenn wir mehr darüber zu erfahren. Wie bist du auf die eigentlich auf die Idee zu deinem Debüt „Eonvár – Zwischen den Welten“ gekommen?

Immer diese schwierigen Fragen …  Eonvár hat mich an einem Sonntagmorgen einfach so angesprungen. Ich hatte eigentlich etwas völlig anderes geschrieben, als eine neue Welt bei mir anklopfte. Und auf einmal dachte ich: Moment mal! Was ist, wenn meine Protagonistin gar keine Lust auf eine fremde Welt hat? Was, wenn sie in ihrer alten Welt ganz zufrieden ist, obwohl es da natürlich keine Magie und Wunder gibt? Ich fand, dass das ein spannender Konflikt ist, und so war Elisa geboren.

Dieser Konflikt ist dir auch wie ich finde sehr gut gelungen. Wenn du die Möglichkeit hättet in Eonvár zu leben würdest du das Risiko eingehen? Wenn ja welche Gabe würdest du dann gerne haben wollen? 

Danke dir! Oh, darüber muss ich echt nachdenken. Natürlich würde ich liebend gerne in Eonvár leben, neue Orte entdecken und Magie lernen, aber ein bisschen bin ich vielleicht wie Elisa. Ich müsste vorher wissen, was ich dort machen könnte, wen ich mitnehmen dürfte, wie ich Kontakt zu wichtigen Menschen in meinem Leben halten könnte. Aber das ist ja nicht so einfach – Eonvár verlangt eine endgültige Entscheidung. Die würde mir gewiss sehr schwer fallen. Wenn ich mich aber dafür entscheiden würde, dann möchte ich am liebsten Spruchzauberin werden. Wie Anna und Dani. Das ist zwar keine Magie, die so einfach zu lernen ist – Spruchzauberei verlangt ganz genau Worte und exakte Gesten -, aber Dinge aus dem Nichts zu erschaffen, wäre unheimlich praktisch!

Mir würde es ähnlich ergehen wie dir, ich würde es auch erst abwägen bevor ich eine Entscheidung treffen würde. Welche Figuren aus dem Fantasy/Mytholgie oder sogar Märchen – Bereich faszinieren dich so sehr, dass du dir vorstellen könntest darüber zu schreiben? 

Ja, so Entscheidungen kann man gar nicht so einfach treffen, wenn man mal genauer drüber nachdenkt, was? Alte Götter faszinieren mich sehr, aber nicht nur die Geschichten an sich, sondern auch der Glaube an sich. Wie entsteht er? Woraus wird er genährt? Ansonsten finde ich das Thema „Geister“ sehr spannend. Und vor einiger Zeit habe ich gelernt, was Selkies sind. Ich könnte mir vorstellen, darüber mal etwas zu schreiben! Aber bring mich nicht auf blöde Ideen … ich hab noch so viel in meinen Schubladen, das muss erst einmal raus!

Das würde ich doch nie tun aber so ne tolle Geister Geschichte klingt doch echt gut *mal so in den Raum werf*   Gibt es besondere Rituale oder irgendwelche Gewohnheiten, die du beim Schreiben hast?

Tja, was Geister angeht, könnte man demnächst mal in der Winter-Anthologie nachschauen! 
Ich schreibe ganz langweilig ohne Musik, ohne besondere Stimmung oder Licht, aber weil ich ganz oft nachts schreibe, kuschelt sich eine meiner Katzen an mich und schnurrt zur Inspiration.  

Och wie süß, da wird man glatt neidisch auf deine Katze. Meine ist eher die Diva. Wenn du einen Protagonisten deiner Wahl zum Essen treffen könntest, wer wäre es und wieso?

Ich habe eine Zicke und eine Kuscheldiva. Ohne die beiden geht nichts! Ich glaube, Essen würde ich am liebsten mit Gabriel gehen. Er könnte uns nämlich ohne Probleme in die exotischsten Restaurants der ganzen Welt bringen. Er bräuchte nur ein Portal in der Nähe. Außerdem ist er ein sehr interessanter Gesprächspartner!

Das stimmt, so konnte man viele tolle Abenteuer erleben oder Sehenswürdigkeiten sehen.Was war das schönste Kompliment zu deinem Auftakt?

Oh, ich habe einige tolle Sachen zu hören bzw. zu lesen bekommen! Aber am allerschönsten war, dass eine meine Testleserinnen, die eine ganz rohe Version gelesen hatte, mir ohne Ankündigung ein selbstgefertigtes Buch, in das sie die Namen der Protagonisten graviert hat, geschickt hat mit der Bemerkung, dass sie meine Geschichte so inspiriert hat, dass sie irgendetwas anfertigen musste. Das war schon wirklich ein unglaublich großes Kompliment für mich! 

Das ist wirklich ein ganz tolles Kompliment.Was möchtest du deinen Lesern gern mit auf dem Weg geben? 

Lebt euer Leben und lasst euch von niemandem vorschreiben, was der richtige und was der falsche Weg für euch ist! Das größte Abenteuer wartet vielleicht schon hinter einer Ecke, die so harmlos und unscheinbar ausgesehen hat.

Das hast du wirklich schön gesagt. Vielen lieben Dank Kat für deine Zeit und weiterhin viel Erfolg!

 

Links

Autorenseite
Zeilengold Verlag

Ich hoffe der ein oder andere ist nun neugierig auf diese Geschichte geworden und wird genauso begeistert sein wie ich. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen.

 

 

 

 

 

©

Foto: Nadine Stang
Titelbild Zeilengold Verlag

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