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Rezension: Die Wellington Saga – Verlangen von Nacho Figueras & Jessica Whitman

Oktober 12, 2017
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Nacho Figueras & Jessica Whitman | Die Wellington Saga – Verlangen | Der 3. Teil der Wellington Saga | Fantasy | 18.09.2017 | 320 Seiten | Verlag: Blanvalet Verlag | Übersetzung: Veronika Dünninger | Preis für TB / E-Book: 12,99 / 9,99| Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück …

Antonia, die umwerfend schöne und uneheliche Tochter des berühmten Carlos Del Campo, war schon immer die Außenseiterin der Familie. Auch ihr großes Talent im Umgang mit Pferden half ihr bislang nicht, den Respekt des Del-Campo-Clans zu erlangen. Als sie den charmanten Lorenzo kennenlernt, findet sie endlich die Geborgenheit, die sie schon so lange sucht. Aber Antonias Vergangenheit bedroht ihr neugewonnenes Glück … [Quelle]


Die Wellington Saga – Verlangen ist der dritte und letzte Band dieser Reihe und es macht mich schon ein wenig traurig da sie mich doch recht gut unterhalten hat. Wie in den beiden Bänden zuvor ist der Schreibstil angenehm locker und flüssig und man taucht wieder schnell ein die Welt des Polosports. Die Geschichte wird aus beiden Sichten erzählt so kann man sich gut in beide hineinversetzen.

 

” […] Enzo verstand sich selbst nicht mehr. Seit Jahren hatte er nicht mehr so empfunden. Vielleicht sogar noch nie. Und diese Erkenntnis erschütterte ihn bis ins Mark. […] “ (Im Buch S. 18)

 

Kommen wir zur Geschichte selbst, in diesem Band geht es um die uneheliche Tochter von Carlos Del Campo. Seit Alejandro sie vor 8 Jahren gefunden und nach Wellington gebracht hat könnte es nicht besser für sie laufen….eigentlich. Wäre da nicht die Witwe und Matriarchin Pilar Del Campo die sie nicht akzeptiert und respektiert wird, denn Antonias sehnlichster Wunsch ist zur Familie zu gehören. Ansonsten arbeitet sie als Hufschmiedin im Stall und arbeitet dort auch mit dem pilota Enzo Rivas zusammen und verliebt sich mit der zeit in ihn. Auch Enzo kann seine Gefühle für sie nicht länger zurückhalten und als sie es miteinander versuchen, könnte alles so toll sein wäre da nicht die Vergangenheit der beiden die sie einholt. Plötzlich taucht der kleine Max mit seinem Vater Jacob auf und es entsteht ein Gefühlschaos um Antonia. Enzo hingegen ist hin und her gerissen und wechselt zur Konkurrenz um etwas Abstand zu haben. Doch hilft dies wirklich?

Zu den Protagonisten, Antonia Black auch Noni genannt sehnlichster Wunsch ist es Polo im Familien Team “la Victoria” zu spielen. Dazu kommt noch das sie gerne richtig zur Familie gehören möchte, da Pilar sie außen vor lässt da sie das nur an ihren untreuen Mann erinnert. Ansonsten ist Noni ein sympatischer Charakter, sie ist ziemlich chaotisch und so sieht auch ihr Haus aus denn diese Frau besitzt keinen Putzfimmel.

Enzo Rivers, haben wir in den Vorbänden schon ein wenig kennengelernt bzw wurde er öfters erwähnt. Auch er hat sein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen und heute damit noch zu kämpfen. Er ist ein herzensguter, ehrlicher und selbstloser Mensch der besonders durch seinen Ehrgeiz und seine Verlässlichkeit bekannt ist.

Was mich persönlich ein wenig störte ist das Antonias Traum vom Polospielen nur am Rande erwähnt wurde aber nicht weiter ausgeführt wurde, wie es zum Beispiel im zweiten Teil gemacht wurde. Auch hätte ich Noni gern ab und an geschüttelt um sich mehr durchzusetzen, die es schon gelesen haben wissen bestimmt was ich meine oder?

Deswegen bin ich schon ein wenig enttäuscht, da ich mir von dieser Geschichte schon etwas mehr erhofft habe. Denn durch Nonis Vergangenheit die ja wieder auftaucht und ihrem Gefühlschaos geht die eigentliche Liebesgeschichte ein wenig unter wie ich finde. Positiv war wieder das Pilar und Noni sich angenähert haben und die Matriarchin auch nochmal ihr Glück findet.

Ansonsten hat mir diese Finale Band gut gefallen es war ein netter aber schwacher Abschluss dieser Reihe. Vieles wirkte doch eher oberflächlich und erzwungen was ich sehr schade fand. Leider fehlte mir da auch das gewisse etwas in diesem Band. Auch wenn er gut zu lesen war, war er für mich damit leider nur Lesestoff für zwischendurch.

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Blanvalet Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

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