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Rezension: Die Pan-Trilogie: Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off) von Sandra Regnier

Oktober 4, 2017
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Sandra Regnier | Die magische Pforte der Anderwelt | Pan-Spin-off | Fantasy | 29.09.2017 | 336 Seiten | Verlag: Carlsen Verlag | Preis für TB / E-Book: 8,99 / 3,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

Die unterirdischen Gassen Edinburghs sind für die 16-jährige Allison nichts weiter als eine Touristenattraktion. Bis sie bei einer Führung mit ihrer Schulklasse aus Versehen eine mysteriöse Pforte öffnet und unsägliches Chaos anrichtet. Denn von nun an heftet Finn sich an ihre Fersen, der zwar verdammt gut aussieht, aber leider ziemlich arrogant ist und obendrein behauptet, ein Elfenwächter zu sein. Er verlangt von Allison, das Tor zur magischen Welt wieder zu schließen. Doch wie soll sie das anstellen, wenn sie noch nicht mal an die Existenz von Elfen glaubt? [Quelle]


Als ich gehört habe das es eine Spinn-Off Reihe zu der Pan – Trilogie geben soll bin ich regelrecht vor Freude ausgerastet, denn diese Welt die die Autorin erschaffen hat ist einmalig und etwas ganz besonderes. Das Buch habe ich innerhalb kurzer Zeit verschlungen und hoffe sehr das sehr schnell Band 2 erscheint, denn dieser Cliffhanger ist wirklich sehr sehr böse.

Der Schreibstil ist wie in der Pan – Trilogie locker und flüssig und man taucht sehr schnell in diese Geschichte ein, es ist eigentlich so ob man nie weg gewesen wäre und ein Stück weit wie nach Hause kommen. Einfach großartig! Auch trifft man alte Bekannte wieder was mich sehr gefreut hat.

 

” […] Es existierte tatsächlich diese Gattung der Feen, die keine niedlichen kleinen Blumenkinder à la Tinkerbell waren. Stattdessen sahen sie … heiß aus. […] “ (Im Buch S. 100)

 

In der Geschichte selbst geht es um die 16-jährige Allison die bei einem Besuch mit ihren besten Freundinnen Camilla und Emma im Mary Kings Close, eine geheimnisvolle Pforte öffnet. Dies führt zu einigen Todesfällen und Panik in der Anderwelt. Alle sind sich einig die Pforte muss unverzüglich geschlossen werden. Der Elfenwächter Finn ist sich sicher das Allison der Schlüssel dazu und nur sie kann es verschließen. Doch niemand will ihm glauben und so kommt es das er alleine mit Allison hinter des Rätsels Lösungs kommen muss. Ein Kampf gegen die Zeit und die eigene Leute beginnt.

Zu den Protagonisten,  Alison Murray auch Allie gennant, ist die Hauptfigur in dieser Geschichte und diese darf man auf ihrem Weg begleiten. Ihre Eltern haben Sie in das Internat St. Pauls abgeschoben, da sie mit 13 bei einer Expedition einen schweren Unfall hatte und ins Krankenhaus musste. Dadurch sind Narben an ihren Bein entstanden, die ihre Mitschüler durch die Schuluniform sehen können. Allies Eltern sind Tierforscher und drehen überall auf der Welt Dokumentarfilme, immer mal wieder bekommt sie Briefe von ihnen zu gesandt, wo sie schon vorher ungefähr weiß was drinnen stehen wird.

Allie selbst ist ziemlich pragmatisch veranlagt und muss eigentlich immer das letzte Wort haben. Sie war mir gleich auf Anhieb sympatisch den durch ihre doch recht herzliche und schlagfertige Art und Weise. Sie scheut sich nicht, ihre Ängste zu zeigen, was ich persönlich sehr bewundernswert finde. Auf mich wirkt deswegen sehr authentisch.  Man merkt auch ziemlich schnell das Keller oder Dunkelheit bei ihr Panikattacken auslösen können, da dies mit ihrem damaligen Unfall in der Schlucht zu tun hat. Trotz allem ist sie auch sehr mutig als sie versuchen will mit Finn hinter das Geheimnis der Regenpforte zu kommen. Sie hat wirklich das Herz am rechten Fleck das merkt man sehr schnell in der Geschichte.

 

[…] Wenn sie wüsste, dass mein Herz viel zu groß ist und mir das zum Verhängnis wurde. […] “ (Im Buch S. 296)

 

Fionngall Laoghaire auch Finn genannt, ist ein Elfenwächter der nach Edingburgh degradiert wurde. Als Wächter ist es seine Aufgabe auf das Tor der Anderwelt und die magische Regenpforte aufzupassen damit kein sterblicher dorthin verirrt. Sein Auftreten wirkt sehr undurchsichtig und neutral, er ist schon ein sehr ernster und unfreundlicher Elfenwächter. Zudem ist er überheblich, ziemlich arrogant und rechthaberisch von stur gar nicht zu sprechen. Trotzdem schleicht er sich nach und nach ins Herz und man will ihn gar nicht wissen. Trotz seines Auftreten ist er ein guter Kerl der das Herz am rechten Fleck trägt.

Dieser Spinn – Off steht der Pan Trilogie in nichts nach, denn es überbringt die gleiche Magie wie die Pan – Trilogie. Er ist spannend, fesselnd und viel Humor gestaltet was ich so liebe. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen und ihr müsst es einfach unbedingt lesen. Für mich war es wie nach Hause kommen und genau das macht es so besondern in meinen Augen. Ganz klar ein Mustread!

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

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