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Rezension: Die Fabelmacht – Chroniken – Flammende Zeichen von Kathrin Lange

August 17, 2017
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Kathrin Lange | Die Fabelmacht – Chroniken – Flammende Zeichen | Jugendbuch | 19.06.2017 | 416 Seiten | Verlag: Arena Verlag | Preis für HC / E-Book: 18,- / 14,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

Glaubt Mila an Liebe auf den ersten Blick? Im Zug nach Paris trifft sie einen alten Mann, der ihr diese Frage stellt. Mila ahnt noch nicht, was er längst weiß: Paris wird in ihr eine uralte Fähigkeit wecken. Eine Gabe, mit der sie in ihren Geschichten die Wirklichkeit umschreiben kann. Und tatsächlich, als sie am Bahnhof auf den geheimnisvollen Nicholas trifft, scheint er direkt ihren Geschichten entsprungen. Doch auch Nicholas beherrscht die Gabe der Fabelmacht – und er hat ebenfalls über Mila geschrieben. Ein Kampf der Geschichten um die einzig wahre Liebe entbrennt. Und Mila und Nicholas sind mitten drin. [Quelle]


Durch das Cover bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, ich hatte vorher von der Autorin nichts gelesen und war deswegen sehr gespannt wie es mir gefallen wird. Der Schreibstil ist locker und flüssig ich war sehr schnell in der Geschichte drin und konnte sie kaum aus der Hand legen. Die Geschichte selbst wird von einem Erzähler in wechselnden Sichten erzählt, so kam man Erik, Mila und Nicholas näher.

 

… “Worte, junges Fräulein”, raunte er. ” Worte können sehr mächtig sein. Wenn die richtigen Menschen sie benutzen, sogar mächtig genug, die Welt zu verändern …” (Im Buch S. 19)

 

Mila verlässt nach einem Streit mit ihrer Mutter Hannah Berlin und fährt zu ihrer Freundin Isabelle nach Paris. Kurz bevor sie da ist wird sie von einem Älterem Herr gewarnt und kaum ist sie in Paris überschlagen sich die Ereignisse. Sie trifft auf Nicholas, den Jungen aus ihren Geschichten und auch er kennt sie. Zudem erfährt sie von ihrer Gabe Geschichten zum Leben zu erwecken, die sogenannte Fabelmacht. Aber es könnte alles so einfach sein wäre da nicht eine Geschichte die durch gemacht werden muss.

Zu den Protagonisten, Emilie Antoinette Corbail, auch Mila genannt,ist eine sympatische 17 jährige die alleine zu ihrer Freundin Isabelle nach Paris reist. Sie ist ziemlich eigen und stur, das merkt man nicht nur einmal im Buch. Das einzige was ich merkwürdig fand das sie ihre Gabe sofort so hingenommen hat wie es ist und es sofort so begabt ist. Da fällt mir ein wenig mehr Hintergrund.

Nicholas Caruel dagegen wirkt ziemlich geheimnisvoll ist teilweise auch ein wenig wankelmütig. Natürlich kennt er Mila schon sehr lange und die Geschichte, will ihr aber nicht sagen was passiert. Aber trotzdem mag man ihn sehr gern.

Tja kommen wir zu Erik, hmmm…ich weiß nicht was ich von dem Roofer halten soll. Er passt nicht so ins Bild, wobei ich ja glaube das er rein geschrieben wurde um die Geschichte zu ändern. Wer weiß was da noch kommt, auf jeden Fall kümmert er sich gut um Mila und zeigt ihr gegenüber viel Verständnis.

Es gibt viele Geheimnisse die nur leicht angedeutet werden oder aber schon erklärt wurden. Es bleibt bis zur letzten Seite spannend um die Geschichte von Nicholas und Mila. Und dieser Schluss? Warum? Mir war klar das es nicht glatt laufen kann aber da war dieser Funke an Hoffnung.

Alles in allem ist es wirklich eine tolle Idee die einen fasziniert und neugierig macht.  Das einzige was mich ein wenig störte war das Mila es gleich alles konnte und verstand. Ansonsten hat dieser Auftakt Spaß gemacht und nachdem Ende wartet man sehnsüchtig auf den nächsten Band.

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Arena Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

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