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Rezension: Die Mächte der Moria (Die Mächte der Moria 1) von Zoraida Cordova

Dezember 15, 2020
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Zoraida Cordova | Die Mächte der Moria (Die Mächte der Moria 1) | Fantasy | 29.10.2020 | 528 Seiten | Verlag: Carlsen Verlag | Preis für TB / E-Book: 17.- / 9,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Renata besitzt die am meisten gefürchtete Gabe der magischen Moria: Sie kann Erinnerungen stehlen. Als Kind wurde sie deshalb an den Hof des Königs gebracht, um politische Gegner auszuschalten. Jetzt kämpft sie selbst in den Reihen der Rebellen gegen die Krone.

Kann Renata sich von der Schuld ihrer Vergangenheit befreien?

Als der Anführer der Moria und Renatas Geliebter Dez vom Prinzen entführt wird, muss sie an den Hof zurückkehren und Dez’ Mission beenden. Doch je tiefer sie dort in die Machenschaften verstrickt wird, desto mehr erfährt sie über ihre eigene Vergangenheit – und deckt ein Geheimnis auf, mit dem sie das Schicksal des Königreichs verändern kann. [Quelle]


Das Buch klang in der Programmvorschau ziemlich gut und auch das Cover kann sich sehen lassen. Der Schreibstil der Autorin war locker und flüssig. Die Geschichte wurde sehr bildgewaltig erzählt sodass ich das Buch kaum aus der Hand lege konnte. Der Anfang beginnt sehr ruhig und nimmt dann immer mehr mehr Fahrt auf. Die Spannungskurve steigerte sich immer mehr sodass es wirklich schwer war das Buch nur für einen kurzen Augenblick zur Seite zu legen. Die Actionszenen und auch die vielen undurchsichtigen Charaktere, denen man allen nicht wirklich trauen kann, sorgen für einiges an Spannung. In der Zeit der Inquisition gehörte auch einiges an Brutalität dazu.

Zur Geschichte, Renata kann Erinnerungen stehlen und besitzt dadurch die meist gefürchtetste Gabe der Moria. Sie wird an den Hof des Königs gebracht und soll ihre Kraft dafür benutzen den König in seiner politische Macht zu stärken. Doch nu kämpft sie an der Seite der Rebellen und gegen den Königshof. Doch eines Tages wird ihr Geliebter Dez gefangen genommen. Um ihn zu befreien muss Renata zurück an den Hof und deckt dort das Geheimnis ihrer Vergangenheit auf und dieses kann das Schicksal des ganzen Königsreiches verändern.

Die Vorstellung ist schon etwas strange das jemand uns ein Teil unseres Leben bzw. Erinnerungen einfach so nehmen könnte. Und genau das spielt ihr in der Geschichte eine wichtige Rolle. Dies wurde sehr gut mit vielen magischen Elementen verpackt. Das Setting wurde hier wunderbar umgesetzt und erinnert etwas an das Spanien zur Zeiten der Inquisition. Am Anfang der Geschichte hatte ich paar kleine Probleme in die Geschichte zu kommen, da diese Welt doch recht Komplex ist und man erstmal sehr ausführlich in die Welt eingeführt wird. Deswegen passiert in den ersten Seite auch nicht wirklich etwas, aber dies ändert sich umso weiter man liest.

Man erfährt auch einiges über das Magiesystem der Moria, was ich sehr gerne mochte. Es gibt aller Hand Magier die Erinnerungen stehlen können, Gedanken lesen oder aber Illusionen erschaffen und Gefühle lenken können. Alles schon ziemlich unheimlich oder? All diese Fähigkeiten können durch Metalle verstärkt werden. Auch wenn dies keine neue Idee ist fand ich sie sehr gut umgesetzt.

Die Protagonistin Renata mochte ich von der ersten Seite an sehr gerne. Sie ist eine sehr starke und clevere Heldin die man mit ihrer sympathischen Art einfach ins Herz schließen muss. Ich fand man konnte sich sehr gut in sie und ihre Situation hineinversetzen und bekommt im laufe der Geschichte allerhand Hintergrundinformationen über sie, die ihrem Charakter ordentlich Tiefe verleiht. Ich fand generell das sich ihr Charakter durch die ganze Geschichte hinweg sehr gut weiterentwickelt hat.

“Die Mächte der Moria” ist ein sehr gelungener Auftakt der mich bis zur letzten Seite in seinen Ban ziehen konnte. Dies lag vor allem an den komplexen Weltenaufbau, den tollen Charakteren und einer spannenden Geschichte die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Mit einem großartigen und ausgeklügelten Magiesystem steigert sich die Geschichte nach anfänglichen ruhigen Gewässer zu einem Buch dem man sich nicht entziehen kann. Ganz klare Leseempfehlung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Carlsen Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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