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Rezension: Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons von Julia K. Stein

Mai 19, 2019
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Julia K. Stein | Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons | New Adult | 25.04.2019 | 352 Seiten | Verlag: Ravensburger | Preis für TB / E-Book: 9,99 / 8,99 | Ansehen bei Amazon | *Rezensionsexemplar

KLAPPENTEXT

Die besten Tage beginnen mit einem Kaffee
… und enden mit einem Kuss.

Als Emma ihren neuen Sommerjob in einem Café in den Hamptons antritt, ist sie wie verzaubert. Von der gemütlichen Atmosphäre, der Nähe zum Strand und dem perfekten Latte macchiato. Nur zwischen dem Juniorchef Leo und ihr fliegen von der ersten Sekunde an die Fetzen. Wider Willen fühlt sich Emma zu dem unnahbaren, aber unverschämt gut aussehenden Barista hingezogen – auch wenn dieser ihr unmissverständlich klarmacht, dass er romantische Beziehungen zum Personal ablehnt. Doch je mehr Zeit Leo und Emma miteinander verbringen, desto weniger können sie ihre Gefühle verbergen. Bis die Vergangenheit einen dunklen Schatten auf die Sommertage wirft und sie vor eine schwierige Entscheidung stellt. [Quelle]


Als ich in der Programmvorschau sah das die Autorin ein neues Buch raus bringt musste ich es haben. Dies ist bereits mein drittes Buch von ihr und ich bin schon jetzt ein großer Fan ihrer Geschichten und Schreibstils. Dieser ist nämlich angenehm flüssig, humorvoll und mitreisend sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durch hatte. Ich bin eigentlich nicht der Typ der sich gerne über Cover auslässt, fragt mich nicht wieso, ich weiß es wirklich nicht. Aber bei diesen war einfach alles stimmig und zog mich an.

Zur Geschichte, Emma ist in den Hamptons aufgewachsen doch als sie zwölf Jahre alt ist trennen sich ihre Eltern und sie zieht mit ihrer Mutter nach Deutschland. Nach fünf Jahren kehrt sie zurück und verbringt den Sommer bei ihren Vater und ihrer alten Heimat. Denn bald beginnt die Studienzeit in New York wofür sie ein Stipendium erhalten hat. Sofort fühlt sie sich wieder zu Hause und auch ihre beste Freundin Jenna aus Kindertagen ist wieder an ihrer Seite. Diese verspricht ihr einen das es der Sommer ihres Lebens werden soll und stellt Emma ihren Freunden vor. Aber Emma hat auch ein klares Ziel sie will ihrem Vater nicht auf der Tasche liegen und ihm beweisen das sie es auch ohne ihn schaffen kann. So kommt es das sie einen Kellnerjob im “Bitter End” annimmt. Vom ersten Augenblick an ist sie dem Charme dieses Cafes verfallen wäre da nicht ihre grummelige Kollegin Belle die etwas gegen sie hat. Aber auch ihr umwerfender Chef Leo hat viele Vorurteile ihr gegenüber, da sie ja nur mit A-Lister herumhängt und Partys machen würde. So kommt es das diese beiden ihr das Leben im “Bitter End” ein wenig schwer machen aber davon lässt sich Emma nicht unterkriegen da sie diesen Job dringend braucht. Doch dann trifft sie auch noch auf ihren Jugendschwarm Asher der nun endlich Interesse an ihr hat. Eigentlich könnte es nicht besser laufen für sie aber irgendwie freundet sie sich immer mehr mit Leo an und das Gefühlschaos wird perfekt. Und was ist mit ihr und Asher?

 

” Ich war nie so richtig in Deutschland angekommen, immer hatte ich mich fremd gefühlt. Hier fühlte ich mich nun zwar auch ein wenig fremd, aber das würde sich legen. Dafür würde ich alles tun. “ (Im Buch S. 20)

 

Zu den Protagonisten, Emma Brinkely ist jemand der nichts geschenkt bekommen möchte. Sie möchte sich das selbst hart und fleißig erarbeiten. Sie hat ein Stipendium für die New Yorker University das nach dem Sommer los geht, wovon ihr Vater aber noch nichts weiß. Sie möchte selbst für ihren Unterhalt aufkommen und bewirbt sich für einen Sommerjob. Emma ist nicht auf den Kopf gefallen und ziemlich Schlagfertig. Sie hat auch schon vieles durch gemacht, nicht nur die Scheidung sondern auch noch die Depressionen und Tablettensucht ihrer Mutter. Sie ist jemand der auf den Boden geblieben ist auch wenn ihre Freunde rund herum nur so im Geld schwimmen und es aus dem Fenster hinauswerfen. Das mochte ich so an ihr.

Leo ist der Juniorchef im Bitter End solange sein Onkel verreist ist. Er selbst hat in Harvard studiert dies aber unterbrochen um seinen Onkel zu helfen. Er hat viele Vorteile gegen die High Society und zieht gerade Emma damit gerne auf. Auf den ersten Blick wirkt er sehr arrogant und überheblich aber lernt man ihn besser kennen versteht man warum er sich so verhält.
Neben ihm gibt es noch zahlreiche Nebencharaktere die mir ganz gut gefielen. Belle ist zwar schon etwas merkwürdig aber im nachhinein konnte ich sie sehr gut verstehen warum sie so zu Emma war. Auch Jenna mochte ich gerne, zwar ist sie reich aber trägt das Herz am rechten Fleck und hat nie so raushängen lassen. Asher mochte ich nicht so gerne, ich fand ihn einfach nur schmierig, was Emma in der Schule an ihm gefunden hatr kann ich echt nicht verstehen. So ein arroganter A-Lister. Aber auch die Assistentin Lindy gefiel mir auch wenn ich sie zu Anfang komisch fand.

Das Setting war einfach nur toll. Ich konnte mir alles ganz genau bildlich vorstellen und hatte das Gefühl mit im Bitter End zu sitzen. Aber auch viele unterschiedliche Gefühle und Emotionen wurden in dieser Geschichte wiedergegeben und konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Ich habe mit Emma viel gelacht, gelitten und gefiebert und bin begeistert.

“Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons” ist einer schöner Sommerroman der mich in seinen Bann gezogen hat. Die Autorin hat es geschafft mit ihrem Erzählstil und dem Setting einen direkt einzufangen und die Sehnsucht nach Meer, Sonne und Urlaub zu wecken. Mich konnte dieser sommerliche und romantische Roman komplett überzeugen und kann ihn nur empfehlen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Nadine Stang
Cover: Ravensburger Buchverlag
Hummel Wertung mit Picsart

 

 

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