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Rezension: Havoc- Animal und T von Debra Anastasia

April 7, 2019
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Debra Anastasia | Havoc- Animal und T|  Liebesroman | 01.11.2018 | 296 Seiten | Verlag: SiebenVerlag | Übersetzung: Corinna Bürkner | Preis für TB: 12,90 / E-Book: 6,99 | Ansehen bei Amazon

KLAPPENTEXT

„Mein Name ist Animal, auf der Straße nennen sie mich Havoc. Ich führe mein Leben selbstbestimmt, ich habe Macht und weiß diese zu nutzen. Dafür habe ich gekämpft. Ich beschütze meine Leute und die Menschen, die mir nahe stehen. Meinen Bruder Nix. Seine Mädchen. Und sie. Die einzige Frau, die jemals mein Zuhause war. Die einzige Frau, die mich je kannte.“

„Ich bin T. Nur Animal kennt meinen vollen Namen. Ich beschütze die Menschen, die ich liebe, und ich liebe nur ein Mal.“[Quelle]


Nachdem ich Nix und Beccas Geschichte gelesen hatte und wirklich begeistert davon war, wollte ich auch  unbedingt Animals Geschichte lesen. Schon in „Mercy- Ohne Gnade“ hatter er mich mit seiner Art und Weise  fasziniert. Daher war ich gespannt auf das Buch.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut und es passt auch super zu der Geschichte. Ein absoluter Hingucker sind  die beiden Models, die Gefahr und etwas Sanftes zugleich austrahlen. Aber auch die Farbwahl finde ich gut  gewählt.Der Schreibtsil der Autorin war sehr locker und leicht. Ich hatte daher keine Probleme der Geschichte,  welche aus der Sicht von T und Animal geschrieben wurde zu folgen. Zum Ende hin gibt es auch Kaptitel aus der  Sicht von Nix. Die verschiedenen Perspektiven geben uns einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der  Charaktere.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Die Autorin bringt uns zurück in die Vergangenheit. Unsere  Protagonisten sind im Teenageralter und haben keine leichte Kindheit. Über viele Kapitel lernen wir die beiden  und ihre Beziehung besser kennen. Schon damals halten sie zusammen und sind füreinander da. Sie brauchen sich  gegenseitig, sind enge Freunde.

Doch das Leben meinte es für beide nicht immer gut. Während Animal später in einem Heim sein Platz gefunden  hat, kämpfte sich T so durch. Sie war obdachlos und mochte es nicht eingesperrt zu sein. Sie war nicht  anpassungsfähig, bis sie irgendwann spurlos verschwand. Viele Jahre lang hat Animal nach ihr gesucht, bis sie  aufeinmal wieder da war.

Dieser erste Teil hat mir gut gefallen. Man erfuhr viel über T und Animal, aber auch über Animal und Nix. Die  ganzen Verbindungen wurden gut beschrieben. Danach kam ein ziemliches Wirr Warr. Es gab überschneidungen  zum ersten Teil und dann war da erstmal nur Animals ausscheifendes Sexleben, naja und dann das übliche Drama,  dass es einer auf ihn und seine Familie abgesehen hat.

Die nächsten Kapitel waren für mich einfach nur frustrierend. Während T offen ihre Gefühle gestand, war Animal  ganz Mann und ließ nix anbrennen. Er wr in meinen Augen sehr egositisch. Einerseits brauchte er T in seiner  Näher, anderseits verletzte er sie immer wieder mit seinen Taten. Typisch männlicher Protagonist.

Neben den ganzen Gefühlskram gab es dann auch noch die Geschichte mit einem Pharmakonzern, der es auf  Animal abgesehen hat. Dieser Teil ging irgendwie total unter. Diese Sache hätte mir mehr Spannung erzählt  werden können. Für mich flutschte sie einfach nur so durch. Erst zum Schluss des Buches wurde es fesselnder  und auch emotionaler. Wir nähern uns den Showdown und es passiert allerhand. Ich saß gebannt auf meiner Couch und wollte unbedingt den Ausgang wissen. Zwischenzeitlich war ich geschockt und dachte nur „Nein, dass  kann jetzt nicht sein“ …Animal musste in diesem Monat ne Menge durchmachen und ihn wurde so einiges klar,  vor allem über sein Gefühle zu T.

Hat ja wirklich laaaange gedauert. Es ging zum Schluss wirklich nochmal heiß her. Was auch an Animals  plötzlicher Eingebung lag.

 

Mit „Havoc- Animal und T“ konnte mich die Autorin nicht ganz so überzeugen, wie mit der  Geschichte über Nix und Becca. Ich mochte die Erzählung über Animals und Ts Vergangenheit,  denn die zeigte wie wichtig sie sich schon waren und was für eine besondere Beziehung sie hatten.  Auch das Ende fand ich wieder gelungen. Hier kam die Spannung und Emotionen nochmal richtig  hoch. Was ich aber bemängeln muss, ist der Mittelteil der viel zu wirr war und Animals Auftreten.  Sein egoistisches Verhalten gegenüber T und ihren Gefühlen war einfach nur mies und zog sie zu  lange hin. Sein Geistesblitz kam daher auch viel zu Plötzlich. Von der Autorin hätte ich mir diese  Entwicklung ein bisschen anders gewünscht. Trotz dieser Schwächen (meiner Meinung nach) habe  ich das Lesen genossen. Es war schön nochmal alle wieder zusehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

©
Foto: Janet Grabbert / PicsArt
Cover: Sieben Verlag
Hummel Wertung mit Picsart

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